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Zertifikatsverleihung "familienfreundlichegemeinde 2018"

Aktuelles

Zertifikatsverleihung 'familienfreundlichegemeinde 2018'

Montag, 07.01.2019

Vertreter der Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten haben am 29. November 2018 im Rahmen einer Abendgala in Sankt Wolfgang am Wolfgangsee in Salzburg von Familienministerin Juliane Bogner-Strauß und Gemeindebund- Präsident Alfred Riedl das Zertifikat als "Familienfreundliche Gemeinde" und als weitere Anerkennung das Zusatzzertifikat "Kinderfreundliche Gemeinde" verliehen bekommen.

Am Bild: von rechts nach links: Gemeindebundpräsident Alfred Riedl, Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, Unicef David Hagen, Projektleiterin MMag. Isabella Breiml, Stadträtin Renate Dielacher, Auditbeauftragter Peter Schiestl; Foto und Copyright: Elena Azzalini Photography

Am Bild: v.r.n.l. Gemeindebundpräsident Alfred Riedl, Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, Unicef David Hagen,
Projektleiterin MMag. Isabella Breiml, Stadträtin Renate Dielacher, Auditbeauftragter Peter Schiestl

Familienfreundlichkeit am Vormarsch – 102 familienfreundliche Gemeinden ausgezeichnet

Familienministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß zeichnet 102 Gemeinden aus ganz Österreich mit dem staatlichen Gütezeichen familienfreundlichegemeinde aus.

Im Rahmen einer festlichen Zertifikatsverleihung in Sankt Wolfgang verlieh Familienministerin Dr. Juliane Bogner-Strauß gemeinsam mit dem Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes,
Mag. Alfred Riedl, an insgesamt 102 Gemeinden das staatliche Gütezeichen familienfreundlichegemeinde für ihr familienfreundliches Engagement. "Die Gemeinden leisten einen enormen Beitrag zu einem familienfreundlichen Österreich. Von gelebter Familienfreundlichkeit in der Gemeinde profitieren nicht nur die Bürgerinnen und Bürger sondern auch die lokale Wirtschaft. Vor allem aber setzen familienfreundliche Gemeinden auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Sie zeigen die Wichtigkeit dieses Themas auf und das über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg", so die Familienministerin. 63 Gemeinden erhielten zudem das UNICEF-Zusatzzertifikat "Kinderfreundliche Gemeinde". "Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wissen: Kinder und Familien sind die Zukunft der Gemeinde und gelebte Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für die Kommunen“, betont Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl. "Von Kinderbetreuung, über Freizeitmöglichkeiten bis zum Zusammenleben aller Generationen – in allen Bereichen sind die Gemeinden gefordert, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, die lokal richtigen und notwendigen Lösungen zu finden. Vom staatlichen Gütezeichen, und dem partizipativen Prozess, profitieren Gemeinde und Familien gleichermaßen", so Riedl.

Am Beginn steht der Auditprozess familienfreundlichegemeinde, ein kommunalpolitischer Prozess, in dem unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen das bereits vor Ort bestehende familienfreundliche Angebot evaluiert und neue bedarfsorientierte Maßnahmen entwickelt werden. Dass ein Mehr an Familienfreundlichkeit in der Gemeinde nachweislich auch
positive Effekte für den Standort hat, zeigt eine aktuelle Studie der Familie & Beruf Management GmbH, in der zertifiziert familienfreundliche Gemeinden mit nicht zertifiziert familienfreundlichen
Gemeinden verglichen wurden. "Dabei hat sich gezeigt, dass das Bevölkerungswachstum in den zertifizierten Gemeinden stärker und die Erwerbsquote höher ist. Wer also Abwanderung
vorbeugen will, wer qualifizierte Arbeitskräfte will, der sollte sich mit der Frage der Vereinbarkeit von Familie & Beruf gezielt auseinandersetzen und genau dabei hilft das Audit familienfreundlichegemeinde", betont die Familienministerin.

Familienfreundliches Österreich

Insgesamt haben bereits über 480 Gemeinden österreichweit am Audit familienfreundlichegemeinde der Familie & Beruf Management GmbH teilgenommen, das sind rund 21 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Somit profitieren bereits über 2,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen. "Wenn man die Bürgerinnen und Bürger in der Frage der Vereinbarkeit unterstützt und bedarfsorientierte Angebote bereitstellt, verbessert sich die Lebensqualität vor Ort; das hat positive Auswirkungen und natürlich schafft man so Anreize für Familien sich anzusiedeln. Also ein „Win“ für die Gemeinde, ein „Win“ für die Bürgerinnen und Bürger und ein „Win“ für den Standort", so die Bundesministerin abschließend.

Alle Informationen zum Audit sowie Bilder zur Veranstaltung finden Sie auf www.familieundberuf.at

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