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Allgemeines zur Qualifikation "Ingenieur"

Mit der Qualifikation (ein Bildungsabschluss) "Ingenieurin"/"Ingenieur" kann die Inhaberin/der Inhaber nachweisen, dass sie/er über definierte ingenieurmäßige Kompetenzen auf dem Niveau 6 des Europäischen Qualifikationsrahmens verfügt.

Die Qualifikation setzt sich aus dem Erwerb eines höheren berufsbildenden Bildungsabschlusses oder eines damit vergleichbaren Abschlusses sowie nachfolgender aufbauender Fachpraxis zusammen und folgt damit einem dualen Bildungsprinzip (Qualifikationserwerb in Bildungsinstitution und fachliche Praxis).

Die in der Praxis zu erwerbenden bzw. zu vertiefenden ingenieurmäßigen Kompetenzen sind in der IngG-Fachrichtungsverordnung festgelegt. Der Qualifikationsnachweis erfolgt im Rahmen eines Fachgesprächs mit Fachexpertinnen/Fachexperten, insbesondere anhand von vorzulegenden Referenzprojekten. Dabei steht die für die Ausübung der beruflichen Tätigkeiten erforderliche Handlungskompetenz im Vordergrund.

Der Antrag auf Zulassung zum Qualifikationsverfahren im Bereich technisch-gewerblicher Fachrichtungen ist bei einer Zertifizierungsstelle im Wohnsitzbundesland einzubringen. Eine Liste aller Zertifizierungsstellen findet sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Interessentinnen und Interessenten an der Qualifikation im Bereich Land- und Forstwirtschaft müssen ihren Antrag beim Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus einbringen. In diesen Fällen findet das Fachgespräch an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik statt.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Letzte Aktualisierung: 22. Jänner 2021
Für den Inhalt verantwortlich:
  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
  • Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus